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Fotolia_53234709_XS_Michael_Tieck_-_Fotolia.comSchädlinge im Garten

Ein natürlicher und gesunder Garten lebt von seiner vielfältigen Flora und Fauna. Auch wenn Sie einige Tiere bzw. Nützlinge möglicherweise als störend empfinden, sollten Sie diese, dem Garten zuliebe, nicht gleich bekämpfen. Es gibt aber auch Schädlinge, deren Befall nicht tolerierbar ist und sogar Folgen für die Gesundheit mit sich bringen könnte. Achten Sie darauf, dass die Bekämpfung im Einklang mit Gesetz und Natur geschieht. Grundsätzlich ist auch eine friedliche Koexistenz mit einigen Schädlingen im Garten möglich. Betrachten Sie daher die ungewollten „Untermieter“ sowie die „Nützlinge“ des Gartens getrennt.  Eine clevere Bepflanzung kann Wunder bei der Vorbeugung unerwünschter Gartenbewohner bewirken. Setzen sie beispielsweise Lavendel zwischen Pflanzen die sie gegen Blattläuse schützen wollen und diese werden auf Dauer „blattlausfrei“ bleiben, da Blattläuse (und auch Ameisen) den Geruch von Lavendel nicht mögen. Sie können Ihre Pflanzzeiten auch direkt so ausrichten, dass sie die Schädlingssaison umgehen. Casando! - der Ratgeber.

Das Beispiel des Komposthaufens spiegelt am besten das Verhältnis zwischen einer friedlichen Koexistenz und einer Bekämpfung von Tieren im Garten wieder. Einerseits sollten sie darauf achten, durch bestimmte Abfälle auf dem Kompost keine ungebetenen Gäste wie Ratten anzulocken. Andererseits dürfen sie den Kompost auch nicht völlig abschotten, damit die Nützlinge ihren Teil zum Zersetzungsprozess beitragen können. Grundsätzlich gilt: Werfen sie kein Fleisch, Fisch oder Käse auf den Haufen. Gekochte Speisereste oder Schalen von Zitrusfrüchten sind dort genauso fehl am Platz. Zum anderen sollten sie darauf achten, den Komposthaufen direkt auf der Erde aufzuhäufen. Foto: © Michael Tieck - Fotolia.com

 

So gewährleisten Sie den Mikroorganismen  einen einfachen Zugang, damit sie ihre nützliche Aufgabe verrichten können. Wollen sie nervige Fliegen von ihrem zukünftigen Dünger vertreiben, bietet es sich an, regelmäßig die oberste Schicht des Haufens mit Erde abzudecken.

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Aktualisiert ( Sonntag, den 15. Oktober 2017 um 09:17 Uhr )