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Der vierblättrige Klee ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch sehr geheimnisvoll

Nachts klappen sich die Blättchen dieses zahrten Pflänzchens zusammen wie ein kleiner Schirm. Und am nächsten Morgen öffnen diese zahrten Blättchen sich genau so wieder. Das ist die sogenannte innere Uhr dieser Pflanze. Die innere Uhr ist für die Federbewegung im Gelenk mit Hilfe von Temperatur und Licht verantwortlich. Beim Kauf dieser Pflanze  sollte das Augenmerk nicht nur auf der gewünschten Farbschattierung liegen, sondern vor allem auf der Figur der Pflanze. Ganz entscheident ist nämlich der kompakte Wuchs. Dabei ist darauf zu achten, dass die Stiele des Klees nicht länger als sieben Zentimeter sind. Hat die Pflanze sehr dünne Stiele, die womöglich schon leicht zu Seite knicken, ist das oft ein Zeichen dafür, dass diese Pflanze zu lange zu warm oder auch zu dunkel stand. Bietet man Ihnen in einer Gärtnerei Pflanzen an, die bereits bei frostigem Wetter vor der Landentür standen, sollten Sie diese lieber stehen lassen und nicht kaufen.

 

Übrigens ist Glücksklee nicht winterhart: Wenn Sie den Glücksklee verschenken möchten, erhalten Sie diesen sehr oft mit einer preisgünstigen meistens farbigen Kunststoffmanchette. Manche Gärtnereien dekorieren auch mit einem Filzschal oder einem glänzenden Übertopf. Die absoluten Klassiker bei den Dekoorationsgegenständen sind immer noch die blankpolierten Geldstücke, kleine Fliegenpilze, glänzende Hufeisen oder rabenschwarze Schornsteinfeger. Dazu kommt meistens noch in den Topf gestreuter Kunstschnee, der Erwachen symbolisieren soll. Zu einer Spirale gedrehter Aluminiumdraht in den verschiedenen Farben ist ebenfalls ein ganz beliebtes Deko-Material. In der Wohnung sollte der dekorative Topf an einem möglichst hellen, nicht zu warmen Standort stehen. Halten Sie den vierblättrigen Klee gleichmäßig feucht. Diese Pflanze gedeiht nur mit viel Licht gut und ist als langlebige Zimmerpflanze nicht geeignet. Aber auch im Garten lässt sich der Glücksklee nur schwer halten. Die sehr empfindlichen Zwiebeln erfrieren bereits bei - 5 Grad. Alternativ kann das 'grüne Glück', ähnlich wie die Dahlienknollen, im kühlen Keller überwintern. Nach den Eisheiligen darf der Glücksklee dann ins Freie.

Aktualisiert ( Montag, den 11. Januar 2010 um 17:32 Uhr )