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Die Hanfpalme gehört auch zu begehrten Pflanzen in heimischen Gärten Unkomplizierte Dieffenbachia

Die Dieffenbachia gehört zu den immergrünen Zimmerpflanzen und zeichnet sich durch ihre sehr schön strukturierten Blätter aus. Wenn Sie Ihre Dieffenbachia sehr lange Zeit pflegen und hegen, kann sie sogar irgendwann Blüten bekommen. Sie ist sehr pflegeleicht und gehört zu den schnellwüchsigen Pflanzen. Sie kommt in relativ kurzer Wachstumszeit schnell auf eine Größe von über einem Meter. Die Dieffenbachia gibt es in verschiedenen Arten. Sie sollten die Dieffenbachia regelmäßig gießen. Aber Achtung, zuviel Wasser kann ihr schaden. Sorgen Sie lediglich dafür, dass der Wurzelballen nicht austrocknet. Einmal wöchentlich düngen und sie werden viel Freude an der Dieffenbachia haben. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Dieffenbachia ihre unteren Blätter verliert und dadurch etwas kahl wirkt. Das ist für die Dieffenbachia ganz normal. Unser Tipp: Gerade weil die Dieffenbachia ihre unteren Blätter oft verliert können Sie gut eine Efeutute dazupflanzen. Übrigens gibt es mittlerweile auch große Exemplare an Hanfpalmen für den heimischen Garten.

 

Die Dieffenbachie gehört zu einer unserer schönsten Grünpflanzen überhaupt. Die Dieffenbachia hat sehr oft weiß gefleckte, grün geränderte oder auch gelb marmorierte Blätter. Das kommt immer auf die Sorte drauf an. Diese Pflanze stellt absolut wenig Ansprüche, braucht aber feuchte Luft. Ihren Namen hat die Dieffenbachie übrigens vom Wiener Gärtner J. Dieffenbach des Botanischen Gartens bekommen. Die eigentliche Heimat der Dieffenbachia sind aber die Tropen Mittelamerikas und Südamerikas.

 

Vor allem in Brasilien und in den Regenwäldern Kolumbiens findet man die Dieffenbachia noch wildwachsend. Je nach Art wird eine Dieffenbachie zwischen 50 und 150 Zentimeter hoch, manchmal sogar noch größer. Leider verlieren viele Pflanzen im Zimmer selbst bei bester Pflege die unteren Blätter und sehen dann leicht etwas kahl aus. Daher unser Pflanzentipp: Pflanzen Sie zur Dieffenbachia eine Efeutute. Diese sorgt dafür, dass die kahlen unteren Stellen wunderbar gefüllt werden. Und es sieht auch noch ziemlich gut aus.

 

Blütezeit: ältere Exemplare bilden aronstabähnliche Blüten, Düngung in der Hauptwachstumszeit alle zwei Wochen

Standort: hell bis halbschattig, keine direkte Sonneneinstrahlung

Vermehrung: Kopfstecklinge, Stammstecklinge bewurzeln sich bei 25°C Bodentemperatur unter Glas oder Plastikfolie

Rückschnitt: die Seitentriebe, wenn diese zu lang und schmal sind, circa alle zwei Jahre umtopfen

Gießverhalten: im Sommer reichlich und im Winter mäßig

 

Dieffenbachia-BlattDieffenbachien kann man in den verschiedensten Farben und Blattmustern kaufen oder auch selbst züchten. Die meisten Zimmersorten können auf einige wenige Arten zurückgeführt werden. Am einfachsten zu pflegen ist 'Dieffenbachia maculata'. Sie wächst sehr schnell bis zu 1 Meter hoch. Aus dieser Art wurden sehr viele Sorten gezogen, mit den unterschiedlichsten weißen und gelben Blattmustern. Die größte Dieffenbachie fürs Zimmer ist wohl Dieffenbachia amoena. Sie wird bis 1,5 Meter hoch und hat graugrüne, auffallend weiß gezeichnete Blätter. Eine grünblättrige Art, die selbst in tiefem Schatten immer noch wächst ist Dieffenbachia humilis. Auch weit verbreitet ist die Dieffenbachia bausei. Sie gehört zu den Hybriden, die mit marmorierten Blattstielen und gesprenkelten Blättern strahlen. Zimmerpflanze für Wohnraum oder Büro - Ficus elastica Variegata - buntblättriger Gummibaum

 

Der Standort der Dieffenbachia sollte hell und warm aber nicht in der prallen Sonne sein. Fast alle Dieffenbachien - außer die grünblättrigen - benötigen diesen hellen Platz, denn nur dort bilden sich die schönen Blattmuster. Vor greller Sonne sollten alle Arten geschützt werden. Stellen Sie auch im Winter die Pflanze nicht kühler als bei 15-18 Grad. Die Arten mit sehr dünnen Blättern benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Dieffenbachien mit dickeren, ledrigen Blättern vertragen die normale Zimmerluft besser. Sie sollten stets darauf achten, dass die Pflanze keine kalte Zugluft abbekommt. Das könnte ihr schaden.

 

Vorsicht vor Krankheiten und Schädlingen. Bei richtiger Pflege wird diese Pflanze eher selten von Schädlingen und Krankheiten befallen. Sollte die Pflanze braune Blattspitzen bekommen, ist dies ein Zeichen für zu wenig Wasser oder bei dünnblättrigen Arten, für zu niedrige Luftfeuchtigkeit. Sollten Blätter fallen, könnte das ein Hinweis auf einen falschen Standort sein. Wenn allerdings, gerade auch bei älteren Pflanzen, die unteren Blätter absterben, ist das leider ganz normal. Glücklicherweise relativ selten ist eine bestimmte, bei diesen Pflanzen auftretende Bakterienkrankheit. Diese Krankheit äußert sich zuerst in glasigen, schlappen an den Blattstielen. Solche Pflanzen sind meistens nicht mehr zu retten. In diesem Fall lohnt es sich auf jeden Fall unseren Partner für Pflanzenschutz und vieles mehr zu besuchen. Vielleicht kann Ihre Pflanze ja doch noch gerettet werden.

 

Die richtige Pflege der Dieffenbachia. Im Sommer benötigt die Dieffenbachie viel Wasser. Auch die großen Blätter sollten häufig abgewischt werden. Auch ein einsprühen der ganzen Pflanze mit Wasser tut ihr gut. Sie sollten zum Absprühen aber immer kalkarmes Wasser nehmen. Von ungefähr April bis Anfang September kann die Dieffenbachia einmal wöchentlich gedüngt werden. Im Winter, also in der Ruhezeit, sollte sparsamer gegossen werden. Aber auch dann müssen Sie durch Sprühen der Blätter und Pflanze für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Umgetopft wird erst dann, wenn der alte Topf zu klein geworden ist. Topfen Sie nicht im Winter um, sondern frühestens ab März und pflanzen Sie die Pflanze in normale Einheitserde. Dabei ist es ratsam, eine Pflanze die viele Blätter verloren hat, kräftig zurück zu schneiden. Ein Rückschnitt kann bis auf 10-20 Zentimeter erfolgen.

 

Vermehren lässt sich die Dieffenbachia am besten durch Kopfstecklinge. Die Kopfstecklinge fallen immer beim Zurückschneiden der Pflanze an. Aber auch aus Einzelteilen des Stammes kann man sich eine neue Pflanze ziehen. Es bilden sich am Hauptstamm also an der Basis kleine Ableger, die man ebenfalls beim Umtopfen abnehmen kann und neu einfplanzen kann. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Kleinkinder haben die Pflanzenblätter abreißen können, oder Katzen, die Gewächse anknabbern können: Die Dieffenbachie gehört zu den Giftpflanzen. Sie enthält einen Saft, der bei einer menge Menschen Hautausschläge verursacht.

 

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Aktualisiert ( Freitag, den 05. Februar 2016 um 17:39 Uhr )